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Freitag, 01.07.2016
Öffnungszeiten der Basilika

täglich von 07:00 bis ca. 19:00 Uhr

Ganzjährige Gottesdienste

An Sonn- und Feiertagen
08:00 Uhr Hl. Messe
09:00 Uhr Hl. Messe
10:00 Uhr Hl. Messe
11:15 Uhr Hl. Messe

Beichtgelegenheit
vor den Hl. Messen


15:00 Uhr Rosenkranz und Segen

An Wochentagen
08:00 Uhr Hl. Messe
10:00 Uhr Hl. Messe

zusätzlich an Samstagen
15:00 Uhr Rosenkranz und Segen

Prangtag Maria Plain 2016 (mehr Bilder in Bildergalerie)


Sonntag, 03. JuLi 2016
14. Sonntag im Jahreskreis

Wo Leben ist, da ist Bewegung und Veränderung. Jedes Jahr und jeden Tag steht die Kirche Christi vor neuen Fragen und Aufgaben. Alles beim Alten zu lassen würde bedeuten, den Auftrag Christi und die Not der Menschen vergessen. Der Geist Christi, der Geist der Wahrheit und des Friedens, ist in der Kirche der wahre Unruhestifter (es gibt auch falsche). Er erinnert uns an das Wort und den Auftrag Christi.

Bibeltexte zur Messfeier:
1. Lesung: Wie ein Strom leite ich den Frieden zu ihr [Jes 66, 10-14c]
2. Lesung: Ich trage die Zeichen Jesu an meinem Leib [Gal 6, 14-18]
Evangelium: Der Friede, den ihr dem Haus wünscht, wird auf ihm ruhen [Lk 10, 1-12.17-20]

Superior P. Benedikt Röck OSB verstorben

Gott, der Herr über Leben und Tod, hat am 13. Juni 2016 unseren lieben Mitbruder KR P. Mag. Benedikt Röck OSB Superior in Maria Plain Administrator von St. Peter von 2010 bis 2013 zu sich in sein Reich gerufen.

Unser P. Benedikt wurde als Christian Röck am 25. August 1958 in Zams als ältestes von sechs Kindern seiner Eltern Josef und Elfriede Röck geboren und wuchs in Imsterberg/Tirol auf. Nach der Volksschule in Imsterberg und acht Jahren am naturwissenschaftlichen Realgymnasium in Imst maturierte er im Juni 1977 und suchte noch im selben Jahr um Aufnahme in der Erzabtei St. Peter an. Am 28. September 1977 wurde er als Fr. Benedikt eingekleidet. Die zeitlichen Gelübde legte er am 29. September 1978 und seine Ewige Profess am 10. Oktober 1981 in die Hände von Erzabt Franz Bachler ab. Nach dem Noviziat begann er mit den philosophisch-theologischen Studien an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg, das er am 26. Juni 1986 mit dem „Magister der Theologie“ abgeschlossen hat. Am 4. März 1986 hat ihn Erzbischof Dr. Karl Berg in der Basilika Maria Plain zum Diakon geweiht.  Am 11. Juli 1986 weihte ihn Bischof Maximilian Aichern OSB von Linz in der Stiftskirche St. Peter zum Priester. Seinen ersten Einsatz als Seelsorger nahm er excurrendo vom Kloster aus in Grödig  bei seinem geliebten Mitbruder P. Bernhard Wageneder wahr. Es folgte sein Einsatz als Kooperator von Abtenau (1989 - 1997). Der junge und dynamische Kooperator eroberte sehr schnell die Herzen der Abtenauerinnen und Abtenauer. Erzabt Edmund Wagenhofer bestellte den beliebten Seelsorger 1997 zum Subprior und 2003 zu seinem Stellvertreter und Prior. Als Prior und Kirchenrektor sorgte er sich sehr einfühlsam um die Mitbrüder und um die Stiftskirche. Wichtigste Baumaßnahmen unter seiner Zeit als Prior waren die Gesamtsanierung des 3. Stockes und des Refektoriums im Konventgebäude. Erzabt Bruno Becker präsentierte ihn 2009 dem Erzbischof von Salzburg als seinen Nachfolger als Pfarrer von Abtenau. Nach dessen Rücktritt wählte ihn der Konvent von St. Peter am 13. April 2010 zum Administrator der Erzabtei St. Peter. In seiner ruhigen und klugen Art hat er wesentlich dazu beigetragen, alte Wunden in der Gemeinschaft zu heilen und das Kloster durch eine der schwierigsten Zeiten zu führen. 
Dafür danken wir ihm aus ganzem Herzen! 
Nach Beenden seines Mandates als Administrator wünschte er sich nichts sehnlicher als in die Seelsorge zurückkehren zu dürfen. So war er von 1. September 2013 bis zum 30. Oktober 2015 Pfarrprovisor in Annaberg und Seelsorger in Lungötz. 
Mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 ernannte ihn Erzabt Korbinian Birnbacher zum Superior von Maria Plain, eine Aufgabe auf die er sich sehr gefreut hat und die er mit großem Elan anging. Doch leider wurde schon bald ein Gehirntumor diagnostiziert, der umgehend in Innsbruck operativ entfernt wurde. P. Benedikt befand sich auf dem geduldigen Weg der Besserung, als uns alle die Nachricht von seinem viel zu frühen Tod überraschte.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, insbesonders seiner Mutter Elfriede. Wir sagen seinen Geschwistern und deren Familien ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott!“ für die liebevolle Pflege im vertrauten Familienkreis in Imsterberg und Abtenau nach seiner schweren Operation.