GEDANKEN ZU DEN SONN- UND FEIERTAGEN


Donnerstag, 30 Mai 2024

Hochfest des Leibes und Blutes Christi

 

Fronleichnam

 

Die Menschwerdung des Sohnes ist das große Ereignis in der Geschichte Gottes mit den Menschen. Mit dem irdischen Leben Jesu ist die Menschwerdung aber noch nicht an ihr Ziel und Ende gekommen. Sie setzt sich fort in den Sakramenten. In der Eucharistie ist Christus für uns zum Brot des Lebens geworden. Er ruft uns zum Fest der offenbar gewordenen Liebe.

 

Erste Lesung

Ex 24, 3–8

Das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch schließt

Zweite Lesung

Hebr 9, 11–15

Das Blut Christi wird unser Gewissen von toten Werken reinigen

Evangelium

Mk 14, 12–16.22–26

Das ist mein Leib. Das ist mein Blut des Bundes

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.



Sonntag, 02. Juni 2024

Neunter Sonntag – im Jahreskreis

Der Sabbat war (und ist) für Israel das Zeichen seiner Freiheit und seines Stehens im Gottesbund. Für uns Christen ist Christus selbst das Zeichen dafür, dass Gott uns frei gemacht hat. Wir feiern nicht mehr den jüdischen Sabbat, sondern den Sonntag, den Tag der Auferstehung des Herrn. Wir heiligen den Sonntag aber nicht schon dadurch, dass wir nichts tun; der Sinn der Feier ist die Begegnung mit Christus, dem Auferstandenen: im Wort, im Sakrament, in den Brüdern und Schwestern.

 

Erste Lesung

Dtn 5, 12–15

Gedenke, dass du Sklave warst im Land Ägypten und dass dich der Herr dort herausgeführt hat

Zweite Lesung

2 Kor 4, 6–11

Das Leben Jesu wird an unserem Leib sichtbar

Evangelium

Mk 2, 23 – 3, 6

Der Menschensohn ist Herr auch über den Sabbat

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.



Sonntag, 09. Juni 2024

Zehnter Sonntag – im Jahreskreis

Es gibt das Böse, und es gibt den Bösen. Jesus hat mit dem Bösen gerechnet und ist ihm in vielfacher Gestalt begegnet: dem Dämon der Stummheit, der Unreinheit, der Lüge, des Hasses. Wir tun gut daran, mit dem Bösen zu rechnen, auch wenn er in unserem Jahrhundert andere Gestalten annimmt. Wir wissen aber, dass Jesus der Stärkere ist.

 

Erste Lesung

Gen 3, 9–15

Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen

Zweite Lesung

2 Kor 4, 13 – 5, 1

Wir glauben, darum reden wir

Evangelium

Mk 3, 20–35

Das Reich des Satans hat keinen Bestand

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.



Bilder Maria Plain



Das Gnadenbild von Maria Plain
Das Gnadenbild von Maria Plain