Grüss gott und herzlich willkommen



Gedanken zu den Sonn- und Feiertagen


Sonntag, 04. Dezember 2022

Zweiter Adventssonntag

Kriege bringen den Frieden nicht; sie vermehren nur die Angst und die Not. Ist Friede unter den Menschen überhaupt möglich? Nicht, solange die Menschen nicht „umkehren“, anders werden: bereit, zu helfen und einander anzunehmen. Die Menschen: das sind wir.

 

Erste Lesung

Jes 11, 1–10

Er entscheidet für die Armen, wie es recht ist

Zweite Lesung

Röm 15, 4–9

Christus rettet alle Menschen

Evangelium

Mt 3, 1–12

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe



Mittwoch, 08. Dezember 2022

Hochfest der ohne Erbsünde

empfangenen Jungfrau und – Gottesmutter Maria

 

Die Glaubenslehre, dass Maria vom ersten Augenblick ihres Lebens an von aller Erbschuld frei war, hat sich erst im Lauf der Jahrhunderte allmählich geklärt. Sie wird ausdrücklich in der Heiligen Schrift nicht ausgesprochen, doch wurden einige Aussagen der Schrift schon früh in dem Sinn verstanden, dass Maria das reinste Geschöpf Gottes war, die neue Eva, die ohne Sünde blieb und so zur „Mutter aller Lebenden“ werden konnte. Dabei muss klar bleiben, dass Maria auf dem natürlichen Weg als Kind ihrer Eltern geboren wurde und dass auch sie alle Gnade durch Jesus Christus, durch seinen Kreuzestod, empfangen hat. – Die liturgische Feier der Empfängnis Mariä kam im 9. Jahrhundert von Konstantinopel nach Süditalien und Sizilien; aber durchgesetzt hat sich das Fest von England her, wo der hl. Anselm von Canterbury es in seiner Diözese einführte. 1476 wurde es durch den Franziskanerpapst Sixtus IV. von der römischen Kirche übernommen. Am 8. Dezember 1854 hat Pius IX. die Lehre von der Unbefleckten Empfängnis Mariä verbindlich definiert und als Glaubenssatz erklärt.

 

Erste Lesung

Gen 3, 9–15.20

Feindschaft setze ich zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Nachkommen und dem Nachkommen der Frau

Zweite Lesung

Eph 1, 3–6.11–12

In Christus hat Gott uns erwählt vor der Grundlegung der Welt, zum Lob seiner herrlichen Gnade

Evangelium

Lk 1, 26–38

Sei gegrüßt du Begnadete, der Herr ist mit dir 

 



Sonntag, 11. Dezember 2022

Dritter Adventssonntag

Warten auf einen Menschen, ein Ereignis, ein Fest verändert unser Leben. Wir sind anders, froh und bange zugleich. Wird es geschehen? Wird er kommen? Wie wird es sein? Werden wir uns verstehen?

 

Erste Lesung

Jes 35, 1–6b.10

Gott selbst kommt und wird euch retten

Zweite Lesung

Jak 5, 7–10

Macht eure Herzen stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor

Evangelium

Mt 11, 2–11

Bist du der, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?



Sonntag, 18. Dezember 2022

Vierter Adventssonntag

Gott will, dass wir sehen, was er will und was er tut. Daher gibt er uns die großen Zeichen. Wer die Zeichen sehen kann, kann auch das Gemeinte erkennen. Die Jungfrau und das Kind: Zeichen dafür, dass unsere Hoffnung in Schwachheit und Armut geboren wird.

 

Erste Lesung

Jes 7, 10–14

Siehe, die Jungfrau hat ein Kind empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel – Gott mit uns – geben

Zweite Lesung

Röm 1, 1–7

Das Evangelium von Jesus Christus, dem Nachkommen Davids, dem Sohn Gottes

Evangelium

Mt 1, 18–24

Jesus wird geboren werden von Maria, die verlobt ist mit Josef, dem Sohn Davids



Winter in Maria Plain

 

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