Historischer Pilgerweg von der Stadt Salzburg nach Maria Plain


 

Der historische Pilgerweg von der Stadt Salzburg führte vom Mirabelltor (heute etwa „Fünfhaus") zur Wallfahrtskirche. „Markierung" sind die 15 Geheimnissäulen mit Darstellung der Rosenkranzgeheimnisse.

 

Geheimnissäulen auf dem Weg nach Maria Plain
Entlang des ursprünglichen Wallfahrtsweges (Beginn: Elisabeth-Apotheke, Elisabethstraße) stehen steinerne Säulen mit den 15 Geheimnissen der drei Rosenkränze: des Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen.

An der letzten Votivsäule lädt der namentlich nicht bekannte Spender zur „Statio“ ein: „Du frommer Leser, wenn dich deine Andacht ermahnet der gebenedeiten Mutter Maria Trost auf dem Plain zu besuchen, so ermangle nicht im Vorbeigehen und Betrachten der ihr zur schuldigsten Danksagung im Jahre 1705 gesetzten 15 Geheimnisse. Und verrichte ein inbrünstiges Deo-gratias und Ave-Maria“. Auf Initiative von Herrn Medizinalrat Dr. Herbert Dorn, Salzburg, wurden 1986 viele dieser Geheimnissäulen gründlich renoviert und so vor dem endgültigen Verfall bewahrt.

Das Gesamtensemble Maria Plain mit den Geheimnissäulen, dem Kalvarienberg und der Wallfahrtsbasilika mit dem Gnadenbild ist ein lebendiges Glaubenszeugnis aus der Barockzeit bis in unsere Zeit. Nach wie vor gilt: Wer nach Maria Plain pilgert und sich von der Botschaft des Gnadenbildes treffen lässt, geht beschenkt, getröstet und verwandelt nach Hause.

 

Die freudenreichen Geheimnisse:

 

Bildstock am "Bayrischen Platzl":

(Caritashaus, Plainstraße 83)
Die dazugehörige Säule ist älter als Maria Plain und weist auf den Platz hin, wo früher flüchtige Verbrecher an eine bayrische Abordnung übergeben wurden.
Heute enthält der Bildstock eine Kopie des Plainer Gnadenbildes.

 

Die schmerzhaften Geheimnisse:

 

Die glorreichen Geheimnisse: